NVG-Interoperabilität: Was den Austausch übersteht

Was genau die Grenze überschreitet, wenn Sie ein Overlay über NVG mit einem anderen System austauschen — Element für Element, in beide Richtungen. Wie Import und Export funktionieren, beschreibt die Seite NVG; diese Seite ist die Referenz dahinter.

Kurz gesagt

  • map.army schreibt NVG 2.0.2 und liest NVG 2.0.0 und neuer.
  • Symbole reisen als MIL-STD-2525C-Codes. Beim Import werden Symbole in jedem anderen Schema weggelassen.
  • Ist MSS-Daten speichern eingeschaltet (die Vorgabe), kommt eine aus map.army exportierte und wieder in map.army geöffnete Datei vollständig zurück. Ohne diese Option ist die Datei reines NVG, und einige map.army-Inhalte werden vereinfacht oder gehen verloren.
  • Jede Umwandlung, Ersetzung oder Auslassung wird als Warnung gemeldet. Lesen Sie sie.

Symbole

RichtungWas geschieht
ExportJedes Symbol wird als 2525c: gefolgt von seinem 15-stelligen Symbolcode geschrieben. Ein Symbol, das nur im Arbeitsmodus Erweitert existiert, wird zuerst in das nächstliegende MIL-STD-2525C-Standardsymbol umgewandelt, mit der Warnung Extended symbol fallback to ….
ImportNur 2525c:-Codes werden gelesen. Ein Symbol als app6a:, 2525b:, app06d: oder icon: wird weggelassen (NVG symbol ‘…’ is ignored). Ein unbekannter 2525c:-Code wird durch das nächstliegende Symbol des Standards ersetzt, falls es eines gibt, andernfalls weggelassen. Ein Code, der nicht 15 Zeichen lang ist, wird übersprungen.

Grafiken, Element für Element

In map.armyAls NVG geschriebenAus NVG zurückgelesen
1-Punkt-Symbolpoint mit Symbol, Modifikatoren und Beschriftungja
Korridorcorridorja
Linie oder Fläche (Polylinie / Polygon)polyline / polygonja
Grafik mit fester Punktzahl von 2 bis 4, breiter Pfeilmultipointja, wenn sie ein Symbol trägt
Fächerarcbandja, wenn er ein Symbol trägt
1-Punkt-Kreis, generischer Kreiscircleja
Generische Ellipseellipseja
Generisches Rechteckrectja
1-Punkt-Rechteckpolygon mit vier Eckenja
Generische Grafiken: Bézier-Linien und Bézier-Flächenvereinfacht: ein Rechteck um die Form, orange gefüllt, mit der Warnung Symbol generic fallback — die echte Form nur mit MSS-Daten speicherndie echte Form nur aus den MSS-Daten
Generische Grafiken: Pins, Texte, Symbolgruppennicht exportiert (MSS symbol is not supported)—

Umgekehrt kann eine NVG-Datei Elemente enthalten, die map.army nie schreibt:

NVG-ElementBeim Import
arrowgelesen, wenn es ein 2525c:-Symbol trägt, andernfalls weggelassen
arc, orbit, text, composite, verschachtelte Gruppenweggelassen (NVG element ‘…’ is ignored)
eine Linie, Fläche, ein Kreis oder Punkt ohne Symbolwird zur passenden Generischen Grafik

Eine Gruppe oberster Ebene in der Datei wird zu einem MilX-Layer, benannt nach der Beschriftung der Gruppe. Objekte ausserhalb einer Gruppe landen in einem Layer namens NVG Layer.

Modifikatoren und Gestaltung

InhaltOhne MSS-Daten speichernMit MSS-Daten speichern
Standard-Modifikatoren nach MIL-STD-2525C (Führungsstufe, eindeutige Bezeichnung, übergeordnete Formation, Datum-Zeit, Höhentext, …)erhalten, im NVG-Attribut modifierserhalten
Gesinnung, Status, Iconerhalten, im Symbolcodeerhalten
map.army-Erweiterungen — Icon-Erweiterungen, Schweizer Einheiten- und Einrichtungsmodifikatoren, Icon-Text (einschliesslich Emoji), eigene Farbe und Grösse, Schadenstatusverlorenerhalten
Freiformat-Linien- und Füllgestaltung von Generischen Grafikenteilweise in NVG-Gestaltung übersetzt; einige Stile ändern sich (zum Beispiel wird gestrichelt zu gepunktet)erhalten
Freiformat-Text und Textfarbeverlorenerhalten
Höhenur als Modifikatortext — NVG-Koordinaten tragen keine Höheals Modifikatortext

MSS-Daten speichern schreibt die vollständige map.army-Beschreibung jedes Symbols als NVG-Extended Data in die Datei. Ein System, das sie nicht versteht, ignoriert sie einfach; lassen Sie die Option daher eingeschaltet, sofern die Gegenseite nicht ausdrücklich eine streng minimale Datei verlangt.

Koordinaten

  • Positionen sind WGS84-Länge und -Breite in Dezimalgrad, bis zu sieben Nachkommastellen.
  • Distanzen — Radien, Korridorbreiten — sind in Metern, Winkel in Grad im Uhrzeigersinn von Norden.
  • Beim Import werden die Koordinaten immer als WGS84 gelesen. Die Wahl des Koordinatensystems in den Importeinstellungen bestimmt nur, welches System der entstehende MilX-Layer verwendet.

Metadaten

Die NVG-Metadaten — Titel, Vertraulichkeitskennzeichnung, Weitergabe — werden ausgetauscht, wenn Sie sie einschalten, wie unter NVG-Metadaten beschrieben. Eine einfache Dublin-Core-Zusammenfassung (Titel, Urheber, Klassifizierung) wird jedem Export immer hinzugefügt, damit Systeme, die die vollständigen Sicherheitsmetadaten nicht lesen, trotzdem das Wesentliche sehen.